Im Doppelpack zur LogiMAT 2015

KSC stellt neue Lithium-Akku-Generation und eigenentwickeltes Batteriemanagementsystem vor

Auf der LogiMAT 2015 stellt die KSC GmbH gleich zwei Neuentwicklungen für mobile Arbeitsplätze vor: zum einen ihren eigensicheren Lithium-Eisenphosphat-Akku (LiFePO4) mit vierfacher Leistungsstärke und bis zu 3.000 Vollladezyklen. Dieser bietet die fünf- bis achtfache Lebensdauer im Vergleich zu bisherigen marktüblichen Lösungen und damit sehr niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO). Zum anderen präsentiert die KSC ihr frei programmierbares Batteriemanagementsystem (BMS) mit individuell konfigurierbaren Parametern für den optimalen Schutz der Lithium-Akkumulatoren. Interessenten können sich in Halle 7, Stand 7C09, von den Vorteilen der neuen Technologien des Experten für Industriehardware überzeugen.

Bei mobilen Arbeitsplätzen ist gerade in der Logistik und Produktion die sichere und leistungsfähige Energieversorgung entscheidend. Die neuen Lithium-Eisenphosphat-Akkus sind trotz ihrer hohen Leistung eigensicher, da ihr Lithium-Anteil im Verhältnis zur Größe relativ gering ist. Dies verringert das Gefahrenpotential und sichert reibungslose Arbeitsabläufe. Zudem verfügen sie über ein deutlich geringeres Eigengewicht und kleinere Abmessungen im Vergleich zur herkömmlichen Blei-Variante.
Dank der hohen Leistungsdichte kann nun auch stromintensive Technik, wie zum Beispiel ein Laserdrucker, betrieben werden. Erhältlich sind die Akkus, die die KSC in eigener Produktion aus selektierten Einzelzellen herstellt, in den Varianten 40, 60, 100 und 160 Ah bei 25,6 V Nennspannung. Die Vollladezeit kann optional auf bis zu eine Stunde verkürzt werden.

Auf der Fachmesse stellt die KSC zudem ihr neues Batteriemanagementsystem vor: Eine eigens entwickelte Überwachungsplatine liefert Informationen über den Zustand jeder einzelnen Akku-Zelle, um beispielsweise jederzeit einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. So lassen sich Unfälle oder Schäden am Akku vermeiden. Ermöglicht wird dies durch flexibel einstellbare Grenzspannungen und drei frei wählbare Stromgrenzen inklusive Kurzschlussüberwachung. Amperezahl, Anzahl der Überschreitungen und deren Dauer sowie optische und akustische Warnschwellen sind am BMS individuell programmierbar. Werden die eingestellten Werte überschritten, schaltet sich der Akkumulator selbstständig ab und wird erst wieder freigeschaltet, wenn ein sicherer Betrieb möglich ist.